
Wahnheide
Am Rande der Wahner Heide liegt östlich von Wahn zwischen Lind und Grengel der Stadtteil Wahnheide.
Wahnheide beheimatet mit der »Luftwaffenkaserne Wahn« heute die größte Luftwaffenkasernen Deutschlands. Zur Naherholung dienen der Bieselwald und die Scheuermühlenteiche mit ihren Rundwegen. Bekannt ist auch der Bauspielplatz Senkelsgraben.
Geschichte: Ursprünglich nur aus wenigen Häusern »an der Biesel« bestehend, entstand im Zusammenhang mit dem seit 1870 ständigen Aufenthalt von Militärpersonal auf dem Schießplatz "Wahn", die Anfänge der Siedlung Wahnheide. Dort entstanden am Mauspfad und der Heidestraße rasch Bretterbuden und Zelte in denen Gastwirte, Händler, Friseure und Fotografen ihre Dienste anboten. Aus den Hütten und Zelten wurde feste Häuser und Pensionen und Restaurants entstanden. 1895 lebten in Wahnheide – bis zum 1. Weltkrieg noch immer Biesel genannt – 61 Haushalte mit 333 Einwohnern (Pohl+Mölich geben fälschlicherweise? um 1850 95 Wohnungen mit 540 Einwohnern an). 2021 hatte Wahnheide 7.778 Einwohner und 4.037 Haushalte.
Video: Geschichten aus dem Veedel – Interview mit Christa Reschke Gaststätte Bonerath
Name: Der Name Wahnheide ist eine Verkürzung der Naturlandschaft "Wahner Heide", an dessen Rand es liegt.
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